Schonbetrag

Gibt es einen Schonbetrag?

Grundsätzlich liegt der Vermögensschonbetrag des Betreuten bei 2600 €. Ob vorhandenes Einkommen vergütungsrelevant ist, wird je nach dem Einzelfall entschieden. Mittellosigkeit soll jedoch bereits dann vorliegen, wenn der Betroffene die Vergütung aus seinem Einkommen nur zum Teil nicht aufbringen kann. Die Grenze der Mittellosigkeit liegt im Bezug auf das Einkommen derzeit etwa bei 690 € pro Monat + Miete + bestimmte Versicherungsbeiträge (vor allem solche, die der Vorsorge dienen) + bestimmte Leistungen (Nachfragen hierzu im Einzelfall bei Ihrem zuständigen Betreuungsverein). Das bedeutet, dass diese nicht zum Einkommen gerechnet werden. Die Grenze der Mittellosigkeit liegt bei 2600 €. Was an Vermögen über 2600 € hinausgeht, muss dann zur Bezahlung eingesetzt werden, wenn es verwertbares Vermögen ist, also vor allem Geldvermögen sowie nicht lebensnotwendige Gegenstände, die leicht verkauft werden können. Nicht zum verwertbaren Vermögen gerechnet werden bestimmte Vorsorgeversicherungen, ebenso nicht das “Kleine Hauseigentum”, das der Eigennutzung dient.
(Stand 2008/02)


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